Elektroniker - Unterschiede und Einstellungstest Aufgaben

Eignungstest starten

Statistik

29 Bewertungen mit 4 von 1 bis 5 Sternen

27.495 Aufrufe
Ø Dauer: 2 Minuten



Elektroniker - Unterschiede und Einstellungstest Aufgaben

Einer der vielseitigsten Berufe ist der Beruf Elektroniker/in. In keiner anderen Berufsgruppe gibt es so viele Fachrichtungen und Einsatzgebiete. Hier gehen wir auf die Aufgaben im Einstellungstest für Elektroniker ein und erklären die Unterschiede bei den Fachrichtungen.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Zwar sind die einzelnen Ausbildungsberufe für Elektroniker recht unterschiedlich, doch die Voraussetzungen, die interessierte Schüler an einer Ausbildung erfüllen müssen, sind recht gleich: Der Beruf erfordert eine hohe Konzentrationsfähigkeit, da nur mit Präzision die Arbeit mit kleinen elektronischen Komponenten erst möglich wird. Genauso ist gewissenhaftes Arbeiten wichtig, da kritische Anlagen und Sicherheitssysteme häufig auf ihre Funktion überprüft werden müssen. Bewerber für eine Ausbildung zum Elektroniker müssen sich für praktische Tätigkeiten, wie das Montieren, Zusammenbauen und Anbringen von Anlagen interessieren. Genauso ist es für Elektroniker wichtig, die Theorie zu beherrschen, um Diagnosedaten auswerten zu können, und um bestehende Systeme entwickeln und optimieren zu können.

Typische Aufgaben im Einstellungstest für Elektroniker

Die für diesen Beruf wesentliche Konzentrationsfähigkeit wird gerne vorab im Einstellungstest-Verfahren von den Bewerbern geprüft. Genauso wichtig sind besonders gute schulische Leistungen in Mathematik, Physik und Informatik. Klar kann man nicht von allen Bewerbern verlangen, dass sie schon in der Schule einen Informatikunterricht besucht haben, denn nicht jede Schule bietet solche Kurse überhaupt an (wieso eigentlich nicht?). Aber das Interesse sollte in jedem Fall da sein und Grundkenntnisse in Informatik können sich viele bereits in ihrer Freizeit aneignen. Deshalb kann es im Einstellungstest passieren, dass neben Logikaufgaben, Mathematik und Physik zusätzlich Grundkenntnisse in Informatik abgefragt werden.

Elektroniker Fachrichtungen und Unterschiede - ein Vergleich

Der Elektroniker ist ein sehr vielseitiger Beruf, deshalb wird der Beruf bereits vor Beginn der Ausbildung nach der Fachrichtung unterschieden. Hier stellen wir kurz alle dualen Ausbildungsberufe für Elektroniker mit den Fachrichtungen vor:

Elektroanlagenmonteur/in

Zu den Hauptaufgaben von Elektroanlagenmonteuren gehört die Installation von elektronischen Anlagen, wie Überlandleitungen, Laternen, Generatoren und Transformatoren. Deshalb arbeiten sie vorwiegend in Betrieben der Elektroinstallation. Nur ca. 100 Ausbildungsstellen werde jährlich deutschlandweit angeboten.

Elektroniker/in - Automatisierungstechnik

In der Fachrichtung Automatisierungstechnik geht es um die Einrichtung von computergesteuerten Industrieanlagen, sowie Verkehrsleitsysteme, Anlagen der Gebäudetechnik und Produktionsanlagen. Die Ausbildung von der Handwerkskammer, genauso wie von der Industrie- und Handelskammer angeboten.

Elektroniker/in - Betriebstechnik

Beim Elektroniker für Betriebstechnik geht es mehr um die Installation, Wartung und Reparatur von elektrischen Betriebsanlagen. Meist sind diese für Hersteller von elektronischen Bauteilen tätig. Mehr über die Fachrichtung Betriebstechnik erfahren…

Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik

Wer eine Ausbildung mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik macht (früher Elektroinstallateur), wird zum Spezialisten für  die elektrische Energieversorgung und Elektroanlagen in Gebäuden. Das können neben Elektroanschlüssen auch Heizungs-, Belüftungs-, und Klimaanlagen sein. Mehr über diese Ausbildungsrichtung erfahren…

Elektroniker/in - Gebäude- und Infrastruktursysteme

Mehr als der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik überwacht, steuert und optimiert der Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme die gebäudetechnische Infrastrukturen. Deshalb wird diese Ausbildung eher bei technischen Gebäudeausrüstern angeboten und ist in Deutschland recht selten.

Elektroniker/in - Geräte und Systeme

In mittleren und größeren Industriebetrieben fertigen Elektroniker für Geräte und Systeme verschiedene Komponenten, die später in der Informations- und Kommunikationstechnik, der Medizintechnik oder der Mess- und Prüftechnik eingesetzt werden. Genauso konzipieren und montieren sie elektronische Komponenten für verschiedenste Geräte. Sie unterstützen die Ingenieure und Techniker bei der Analyse und Konstruktion. Ca. 2.300 Ausbildungsstellen werden in dieser Fachrichtung deutschlandweit vergeben.

Elektroniker/in - Informations- u. Telekommunikationstechnik

Wie der Name schon sagt installieren diese Elektroniker vor allem Kommunikationssysteme. Das können beispielsweise Telefonanlagen, Alarmanlagen, oder Überwachungssysteme sein. Auch die modernen Smart-Home-Systeme gehören in ihr Aufgabengebiet.

Elektroniker/in - Informations- und Systemtechnik

Anders als der Informations- und Telekommunikationstechnik-Elektroniker installieren die Elektriker für Informatik- und Systemtechnik keine informationstechnischen Systeme, sondern entwickeln diese und stellen sie her in Unternehmen und Institutionen. zur Entwicklung gehört die Auswahl der geeigneten Hardware, die Installation und Entwicklung von Software, aber auch die Vernetzung mit anderen Systemen.

Elektroniker/in - Maschinen und Antriebstechnik

In der Elektro- und Maschinenbauindustrie werden Spezialisten benötigt, die elektrische Antriebssysteme installieren können, beispielsweise für Spulen, Elektromotoren und Generatoren. Die Antriebstechnik kann dabei nicht nur elektrisch, sondern auch mechanisch, pneumatisch, und hydraulisch sein.

Fluggerätelektroniker/in

Dieser spezielle Ausbildung wird bei Herstellern von luftfahrttechnischen Systemen angeboten. Natürlich ist das Einsatzgebiet sehr speziell, deshalb werden deutschlandweit auch nur knapp 100 Ausbildungsplätze angeboten. Auch die Bundeswehr bietet Einstiegschancen für Fluggerätelektroniker.

Informationselektroniker/in

Bei Informationselektronikern dreht sich alles rund um Bild- und Tontechnik, sowie Datentechnik. Meist reparieren sie TV-Geräte, Digitalkameras, Computer, Monitore, Satellitenanlagen und vieles mehr. In Abstimmung mit dem Kunden installieren sie die nötige Hard- und Software.

IT-System-Elektroniker/in

Ähnlich wie der Informationselektroniker installiert der IT-System-Elektroniker Hard- und Software nach Kundenwunsch, aber mehr im Bezug auf Telefonanlagen, Router, Drucker, Faxgeräte. Da IT-System-Elektroniker häufig im Handel tätig sind, sind sie ziemlich gefragt, es werden recht viele Ausbildungsstellen deutschlandweit angeboten.

Mikrotechnologe/-technologin

Ein recht seltener Beruf ist der des Mikrotechnologen. Sie sind vor allem bei Herstellern von elektrischen Bauteilen tätig. Dort produzieren sie Mikrochips, Halbleiterkomponenten und Mikrosysteme.

Systemelektroniker/in

Der Systemelektroniker stellt elektronische Einzelkomponenten her. Der Systemelektroniker konzentriert sich dabei auf einzelne Baugruppen selbst, welche später vom Elektroniker für Geräte und Systeme in andere Komponenten verbaut werden. 

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Berufsbezeichnungen gelten gleichermaßen für beiderlei Geschlecht.

Kommentare (3)


Mohamed
31.01.2016 - 17:03
Ich bin Boss

Antworten
6 1

boss
22.11.2015 - 20:39
das war einfach

Antworten
9 2

Entchen fan
01.06.2016 - 10:26
Allle meine Entchen Techno

Antworten
2 1

Kontakt | Impressum | © 2017 plakos - berufliche und persönliche Entwicklung